Die wichtigste Frage vor dem Podcast-Start: Für wen ist dein Podcast?

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In dieser Folge lernst du, warum dein Podcast nicht für alle sein sollte – und wie du durch eine klar definierte Zielgruppe genau die Menschen erreichst, die sich wirklich angesprochen fühlen und später auch kaufen.

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Podcast Creator – Folge 05

Die wichtigste Frage vor dem Podcast-Start: Für wen ist dein Podcast?

Moin, ich bin Felix.

Und ich bin Henning.

Du bist selbstständig oder auf dem Weg dorthin? Du willst mit einem Podcast voll durchstarten, also potenzielle Kunden informieren und konstant Vertrauen aufbauen. Und das Ganze mit Substanz? Dann bist du hier genau richtig. Wir sind die Podcast Creator und liefern Podcastlösungen, die zu dir passen. Let’s go.

Moinsen zu dieser neuen Folge. Was geht ab, Leute? Heute sprechen wir im Prinzip über die Zielgruppe.

Ja, super wichtiges Thema. Henning hat es schon eingangs erwähnt, warum das auch entscheidend ist, dass du die richtige Zielgruppe ansprichst. Ja, und nicht für jeden oder für alle einen Podcast produzierst.

Okay, also was mache ich mir jetzt dafür Gedanken, wenn ich jetzt sage, okay, ich möchte jetzt demnächst meinen Podcast starten. Jetzt sagst du, ich muss mir Gedanken über meine Zielgruppe machen. Meine erste Idee wäre, ich stelle mir eigentlich immer den Kunden vor, oder?

Ja, das ist eine sogenannte Buyer Persona. Nennt man ja auch im Marketing.

Und lass uns doch da einfach mal ein ganz konkretes Beispiel nehmen. Was hältst du davon? Wir nehmen einfach mal die Lisa.

Vielleicht hört sogar jetzt gerade eine Lisa zu. Hi Lisa. Ich hoffe, dir geht es super.

Lisa ist gerade dabei, ihr Yoga-Studio weiter auszubauen und das auch zu digitalisieren. Hat vielleicht sogar einen Kurs gemacht, wo Leute online teilnehmen können oder produziert dafür regelmäßig Videos. Und überlegt sich jetzt, wie kann ich denn noch mehr Leute auf mich aufmerksam machen? Denn das Ganze ist vielleicht auch gepaart mit Übungen, die es so noch nicht überall gibt.

Und das ist eigentlich ein super Konzept. Ja, also sie weiß, steht hundertprozentig dahinter. Die Leute sagen auch, das ist einfach geil, was ich da mache.

Aber sie hat zu wenig Reichweite und ein Podcast wäre jetzt die Lösung. Ist es auch? Also ist auf jeden Fall ein super smarter Weg, vor allen Dingen um Vertrauen aufzubauen und natürlich Reichweite zu erstellen.

Und nehmen wir sie doch mal einfach als konkretes Beispiel, oder?

Ja, kann man machen. Finde ich gut.

Und was wären dann Inhalte? Du bist jetzt die Lisa. Ich bin die Lisa.

Okay, du fragst mich jetzt einfach ein paar Sachen und dann können wir loslegen, würde ich sagen.

Okay, hallo Felix.

Soll ich jetzt meine Stimme verstellen?

Nein, nein, das nicht.

Dann gibt es ein Pendant zu Lisa als männlich.

Ja, dann nehmen wir den Markus.

Ich bin der Markus und ich habe ein Yoga-Studio und habe jetzt da so ein Online-Training aufgenommen, weil ich würde gerne auch so noch mehr passive Einnahmen generieren, aber habe noch nicht so viele Zuschauer und Käufer, wie ich das gerne hätte und würde jetzt gerne mit einem Podcast voll durchstarten. Wo ich quasi so ein bisschen mein Online-Training verkaufen kann. Was soll ich da jetzt am besten machen?

Okay, kann ich komplett verstehen. Finde ich richtig gut, weil ich gehe mal auch davon aus, dass du einfach nicht so motiviert vielleicht bist, jetzt auf YouTube voll durchzustarten.

Und da ist der Podcast ehrlich gesagt eine extrem gute Lösung, denn da musst du dein Gesicht nicht zeigen. Das ist schon mal sehr smart. Ich denke, das ist auch gut, oder?

Ja, das war immer ein bisschen schwierig, weil dann habe ich immer geguckt, ob ich auch gut aussehe und so und dann hat mal irgendwie die Hose geklemmt und dann musste ich alles nochmal aufnehmen. Das war ein bisschen schwierig mit dem Online-Kurs.

Kann ich verstehen. Podcast ist wesentlich smarter.

Was du unbedingt berücksichtigen solltest, das ist so eine Sache und darum geht es auch heute in dieser Folge. Für wen ist denn dein Podcast wirklich?

Also mach dir hier mal Gedanken, wie sieht denn dein Traumkunde aus? Wie sieht denn wirklich ein Traumzuhörer aus?

Du kannst auch einfach mal überlegen, was sind denn für Leute bei dir, die vielleicht schon sehr lange mit dir trainieren, die schon lange ja auch quasi Kunde von dir sind. Und wie sehen die so aus?

Also was sind das für Menschen?

Das heißt, ich stelle mir eigentlich meine Kunden vor, die ich schon habe in meinem Studio, aber die wohnen jetzt nicht bei mir um die Ecke, sondern am anderen Ende von Deutschland.

Genau, wenn du es digitalisiert hast, kannst du sowieso deutschlandweit oder im DACH-Raum verkaufen oder sogar weltweit rein, theoretisch.

Genau, dann musst du dir wirklich die Frage stellen, für wen ist dein Podcast?

Und das können wir jetzt auch sehr strukturiert abarbeiten. Lass uns mal hier reingehen.

Ein Podcast ist erstmal in erster Sicht nicht für alle. Also das heißt, je breiter die Zielgruppe ist, desto weniger fühlt sich im Endeffekt halt auch jemand direkt angesprochen.

Man muss aber hier einen Unterschied machen. Das ist jetzt ein sehr gutes Beispiel mit dir und deinem Yoga-Studio, weil das ist ja eine konkrete Zielgruppe. Das sind schon viele, die man da anspricht, aber es ist trotzdem themenbasiert für Leute, die etwas ändern wollen, die vielleicht ein bisschen mentale Ruhe brauchen, die vielleicht sagen, ich möchte Stressbewältigung betreiben oder was auch immer in der Richtung.

Und das sind ja alles schon Dinge, die du dir jetzt schon überlegen solltest, wie deine Zielgruppe aussieht und vor allen Dingen, was für Probleme sie auch hat.

Und was mir jetzt gerade noch einfällt dazu, wir betrachten ja jetzt nicht nur den Wunsch, den die Kunden haben, sondern so ein bisschen auch so etwas wie Technikaffinität.

Weil wahrscheinlich gibt es im Yoga-Studio vor Ort, gibt es auch Teilnehmer, die sind vielleicht gar nicht technikaffin, sind trotzdem Kunden.

Für das Online-Training muss man aber schon so eine gewisse Affinität für die Technik haben, dass man zumindest, keine Ahnung, eine Website Lust hat, einen Laptop aufzuklappen, eine Website anzugucken und da dann die Übungen mitzumachen.

Da hat vielleicht auch nicht jeder Lust drauf.

Ja, aber das kann man ja auch direkt entkräften, sage ich mal, oder die Ängste nehmen in dem Podcast.

Aber auf dem Podcast hört wieder nur jemand, der, sage ich mal, technikaffin ist, sein Handy dafür nutzt, um zum Beispiel auch Podcasts zu hören und nicht nur, um die Enkel anzurufen.

Das ist richtig. Das ist richtig, auf jeden Fall.

Also das sind dann schon, es ist im Prinzip, ist im Studio selber auch wieder eine andere Zielgruppe als für dieses Online, für den Online-Videokurs.

Ja, das ist ein richtig guter Punkt, dass du das ansprichst. Das stimmt hundert Prozent.

Aber dann darf ich, ich darf quasi nicht einfach meine Offline-Kunden eins zu eins übertragen ins Online-Business, sondern muss mir schon auch überlegen, was sind denn das für Leute.

Das ist dann vielleicht eher, keine Ahnung, eine Managerin oder ein Manager, der in der Pause in seinem Büro die Übung macht.

Ja, finde ich gut.

Und da sind wir auch schon wieder bei der Buyer Persona, also bei der Traumfigur, die man sich vorstellt.

Denn die Traumfigur wäre jetzt höchstwahrscheinlich nicht 60 plus.

Genau. Und auch nicht 18.

Also das muss man ganz klar sagen.

Das sind ja dann Leute, das kann man eigentlich supergeil eingrenzen. Das finde ich gut, dass wir mal so ein konkretes Beispiel nehmen.

Sagen wir jetzt mal, man geht wirklich in diesen Yoga-Bereich, ich würde jetzt mal sagen, von Anfang 20 bis 55.

Ich bin jetzt, muss ich dazu sagen, kein Yoga-Spezialist. Also wenn jetzt hier, auch wenn eine Lisa zuhört oder irgendjemand, der ein Yoga-Studio hat, dann sorry an dieser Stelle, aber ich denke, ihr wisst, worauf ich hinaus will oder wir hinaus wollen.

Das kann man da schon sehr gut eingrenzen. Also Alter eingrenzen.

Warum nicht 60 plus?

60 plus ist wahrscheinlich nicht sonderlich technikaffin, wie Henning gerade gesagt hat.

Die werden wahrscheinlich nicht in einem Podcast reinhören, sondern da gibt es ja andere Zielgruppen, die da deutlich aktiver sind.

Das heißt, im Prinzip dreht sich immer die Frage darum, wenn es darum geht, für wen du das Ganze produzierst, wie sieht diese Zielperson aus?

Welche Probleme hat diese Person?

Und wie kann ich die mit Themen bespielen, die sie wirklich interessieren?

Und am Ende des Tages dann vielleicht auch bei mir Kunde werden.

Und vor allen Dingen, ganz wichtig finde ich auch nochmal zu sagen, wenn du dir so eine Buyer Persona erstellst, denke mehr in Wahrscheinlichkeiten.

Nur weil jetzt vielleicht du drei Leute kennst, die 60 sind und sehr technikaffin sind, heißt das nicht, dass die meisten 60-jährigen technikaffin sind.

Ich höre ganz oft dieses Argument, ja, aber meine Mutter, die macht das und die ist voll.

Aber das ist halt nicht so dieser Standard.

Ja, hundertprozentig.

Und dass es immer Abweichler gibt, ist völlig in Ordnung.

Und das ist quasi mit einkalkuliert.

Die dürfen sich dann aber eben auch, auch wenn man 60 ist, bei den 50-Jährigen dann mit angesprochen fühlen.

Ja, einhundertprozentig.

Und es ist auch im Prinzip so, dass es eher so ist, dass Podcasts nicht so erfolgreich sind oder scheitern, weil ja einfach, es liegt nicht an den Inhalten, die sind meistens super, sondern es geht eher darum, dass die Zielgruppe nicht richtig angesprochen wird.

Und das ist ja, ich bin ja auch, falls du schon ein paar Folgen hier gehört hast, ich komme auch sehr stark aus dem Marketing-Background.

Und man muss ganz klar sagen, du gewinnst immer, wenn du exakt die Probleme ansprichst, Leute abholst, an dem Punkt, wo sie gerade stehen, dann gewinnst du immer.

Also weil du einfach, die Leute fühlen sich verstanden.

Und das ist auch wichtig.

Und das ist ja auch wichtig und richtig, dass man das immer berücksichtigt und überlegt, okay, vielleicht hattest du ja auch, wenn wir jetzt nochmal in dem Kontext bleiben, mit einem Yoga-Studio und du hast da vielleicht einen Online-Kurs erstellt oder was auch immer, dann kannst du dir ja vielleicht auch mal überlegen, was wäre denn für dich persönlich auch so ein Fall gewesen oder warum würdest du denn irgendwo teilnehmen?

Weil wenn du sowas aufgebaut hast, hast du ja sicherlich auch irgendwie eine Ausbildung gemacht zur Yoga-Lehrerin oder zum Yoga-Lehrer etc.

Und hast dir vielleicht auch damals Gedanken gemacht oder standest vor Problemen oder hast Wünsche gehabt, warum du das unbedingt vertiefen willst, warum du selber gerne viel Yoga machen möchtest und das vielleicht noch besser in den Tag integrieren kannst und so weiter.

Also mach dir wirklich mal Gedanken, ob du diese Probleme und Wünsche auch selber hattest und die kannst du dann auch richtig gut in so einem Podcast zum Beispiel ansprechen.

Und dann wirst du von Step für Step immer weiter die Zielgruppe definieren.

Hier noch ein richtig geiler Experten-Tipp auch.

Du kannst auch einfach mal hingehen und überlegen, also erstens natürlich auch Leute fragen oder halt auch Fragen, die du gestellt bekommst von deinen jetzigen Kunden zum Beispiel oder von Leuten, die sich für dich und dein Thema interessieren.

Was werden denn da so für Fragen gestellt?

Und überleg mal, gibt es da vielleicht wiederkehrende Fragen, die immer wieder auftauchen und solche Dinge kann man halt exakt super gut auch in einem Podcast beantworten und du triffst halt direkt deinen Wunschkunden.

Also wenn du in deinem täglichen Business irgendwie merkst, eine Frage taucht immer wieder auf, dann müssten bei dir direkt alle roten Leuchten angehen und sagen, das nehme ich mit in meinen Podcast rein, das ist ein gutes Thema, das ist relevant, das interessiert die Leute und das ist dann auch gut für den Reichweitenaufbau.

Und noch eine Sache, vielleicht auch so typische Denkfehler, die man halt hat zu diesem Thema, sind halt auch oft:

Ich möchte halt möglichst viele erreichen.

Klassiker. Absoluter Klassiker.

Ist auch in Ausnahmefällen nicht verkehrt.

Also man muss ja auch dazu sagen, wir sprechen jetzt hier immer extrem viel über direktes Business verkaufen oder Produkte verkaufen etc.

Es gibt ja auch den einen oder anderen unter euch, der vielleicht sagt, hey, ich will aber einfach über Affiliate-Einnahmen zum Beispiel, also irgendwelche Produkte bewerben in meiner Podcast-Folge und möchte richtig viele Reichweite mit meinem Podcast aufbauen und darüber, dass dann da auch bezahlte Werbung geschaltet wird und so weiter.

Das ist ja eine andere Herangehensweise, also eher Richtung Influencing gehen, sage ich jetzt mal.

Dann ist es schon nicht so doof, einen Podcast für eine breite Masse zu machen.

Aber selbst da, muss man sagen, gibt es trotzdem auch Traumzuhörer.

Es gibt die, die einfach nur hören und es gibt die, die im Endeffekt deine Produkte kaufen.

Und auch bei den Influencern gibt es ja auch immer noch Themen.

Also es gibt Influencer, die sind eher im Bereich Technik unterwegs, dann gibt es Influencer, die sind eher im Bereich Lifestyle oder Sport oder whatever.

Also auch da, wenn man jetzt sagt, man ist in diesem Affiliate-Influencer-Game oder möchte dahin, auch da kann man sich ja spezialisieren und bindet so, sage ich mal, seine Zielkunden, was ja dann die Käufer sind von irgendwelchen Produkten, noch stärker an sich, weil man einfach relevantere Themen hat, die auch wirklich auf eine spezielle Zielgruppe zugeschnitten sind.

Genau.

Und Affiliate, vielleicht noch mal ganz kurz an dieser Stelle, bedeutet einfach, dass du ein Share-Deal hast.

Das kennst du garantiert von YouTube-Videos, darunter verlinken doch manchmal Leute zum Beispiel Produkte über Amazon und Co. und dann bekommst du quasi einen Prozentsatz an den Einnahmen.

Das heißt, du hast kein eigenes Produkt, sondern bewirbst andere Produkte und bekommst dafür Geld.

Für diejenigen unter euch, die es vielleicht noch nicht gehört haben.

Ja, obwohl ich auch ganz ehrlich, es ist gut, dass du es gerade nochmal so zusammengefasst hast, weil ich würde sogar behaupten, dass das mittlerweile gar nicht mehr so stimmt, dass man wirklich für alle produzieren sollte.

Du hast eigentlich vollkommen recht.

Selbst wenn du ein Thema hast, was eine große Reichweite abdeckt, was viele Menschen betrifft, selbst dann, gerade heutzutage, musst du es glaube ich trotzdem sehr stark spezialisieren.

Ich überlege gerade, wessen Zielgruppe wirklich alle sein könnte.

Und wenn ich darüber nachdenke, also Automobil, nein.

Also eigentlich, ich komme dann relativ schnell zur Politik.

Wenn du Bundeskanzler werden willst oder Bundeskanzlerin, dann könnte ich sagen, okay, deine Zielgruppe ist alle.

Ich habe übrigens gerade, das ist eigentlich ganz cool, ich habe gerade so eine Erkenntnis gehabt.

Nehmen wir jetzt mal sehr bekannte Podcasts.

Man darf Name-Dropping machen.

Selbst bei denen, die haben ja ihre Geschäfte neben dem Podcast.

Die machen ja alles mögliche.

Die spielen Touren.

Und das ist doch einfach, natürlich, das ist ein Marketing-Tool.

Vom Allerfeinsten.

Ich dachte immer so, ja warum machen die das eigentlich, das ist cool.

Klar die kriegen wahrscheinlich auch, weil sie weiß ich nicht wie viele Millionen Abonnenten oder hunderttausend Abonnenten haben, kriegen sie auch so Geld.

Hundertprozentig.

Aber das wird überschaubar sein, sage ich mal, in der Podcast-Welt.

Aber klar, die machen es natürlich auch, um noch mehr Bekanntheit zu gewinnen und dadurch wieder mehr Buchungen für ihre Shows zu bekommen.

Es ist so.

Ja klar, und die bewerben dann ja auch ihre, ja übrigens, ich geh wieder auf Tour, und dann, hey, wir machen eine Live-Podcast-Aufnahme, ihr könnt dabei sein, das kostet natürlich dann Eintritt und da werden auch Getränke verkauft.

Also eigentlich ist Podcast immer mit Umsatz verbunden, mit finanziellen Absichten.

Ja, ja, genau.

Es gibt bestimmt auch Leute, die machen einen Podcast und sagen, ich will einfach nur in die Welt raus labern, aber von denen hört man halt nichts, weil das interessiert halt niemanden.

Und selbst, sage ich mal, diese Laber-Podcasts haben ja irgendwie eine Struktur und wirken dann auf die Personal Brand mit ein.

Ah, da habe ich noch ein gutes Beispiel.

Kennst du den Autokino-Podcast?

Nee.

Hat mir meine Frau das mal empfohlen und das haben wir auch öfter auf langen Autofahrten gehört.

Mega witzig, also wirklich witzig, weil die quatschen halt die ganze Zeit.

Also ursprünglich war der Podcast so gedacht, dass sie halt im Autokino sitzen und im Autokino dann auch eine Podcast-Folge quasi erstellen.

Und es war eigentlich super witzig, haben halt immer Filme besprochen, aber auch schon echt viel random Zeug dabei.

Also so richtig viel, einfach nur, wie ihre Kindheit war, Jugend, keine Ahnung.

Irgendwelche Sachen, wo man sich aber wiedererkennt, was witzig war.

Und da habe ich mich wirklich irgendwann gefragt, sag mal, ihr macht so viel, wieso machen die das eigentlich alles?

Aber die waren immer ziemlich transparent und haben schon gesagt, klar, die machen es schon auch, weil ab und zu dann trotzdem mal der ein oder andere Werbedeal reinkam.

Und wenn es eine Vorstellung von irgendeinem Produkt, das haben die dann auch ganz offen und lustig kommuniziert.

Leider gibt es die, glaube ich, gerade momentan nicht mehr, ehrlich gesagt.

Aber die hatten auch eine krasse Fanbase dafür, dass sie nur Sachen besprochen haben und quasi echt viel.

Was war denn deren Zielgruppe? Könntest du das definieren?

Also wahrscheinlich filminteressierte Leute.

Und vielleicht Leute, die auch ein bisschen einfach mal Ablenkungen suchen.

Also wahrscheinlich auch mehr so in die Richtung Laber-Podcast, was man so nebenbei mal laufen lassen kann, auf langen Autofahrten.

Und Leute, die Humor haben.

Also es war so, ja, war echt witzig.

Aber auch das, im Endeffekt stand natürlich trotzdem irgendwo ein Ziel dahinter, muss man sagen.

Aber das ist vielleicht schon noch, das geht noch so am ehesten in die Richtung von wegen man labert einfach drauf los.

Manchmal gab es da schon Folgen, wo ich mir auch dachte, boah, okay, das ist jetzt schon echt.

Also was wollt ihr damit langfristig machen?

War schon so ein bisschen.

Aber wie gesagt, denen hat es, glaube ich, auch echt einfach krass Bock gemacht, muss man dazu sagen.

Und deswegen ist es auch okay.

Wenn du ein Thema hast, was dich interessiert, kannst du auch ewig drüber quatschen.

Ja, hundertprozentig, ja.

Aber lass uns nochmal gerade kurz zurück zu den typischen Denkfehlern kommen.

Das war einmal, ich will möglichst viele erreichen mit meinem Podcast.

Haben wir jetzt, glaube ich, sehr ausgiebig besprochen.

Das Thema ist doch für jeden interessant.

Ist auch ein Denkfehler, den man oft auch in seinem Business hat.

Man schließt auch oft von sich auf andere.

Genau, aber es interessiert nicht jeden.

Es ist so.

Alles, was du wahrscheinlich jetzt gerade, wenn du hier zuhörst, machst, wird nicht jeden interessieren.

Da wird es Leute geben, die werden da richtig heiß drauf sein und wollen mehr und sind da wissbegierig und wollen mehr von dir hören.

Das ist halt wichtig.

Also diese Denkfehler quasi zu vermeiden.

Oder halt auch ganz schlecht, ja, ich schaue einfach mal, wer dann im Endeffekt zuhört und werte das dann irgendwann aus.

Auch ein Fehler.

Ganz ehrlich, wenn man seine Zielgruppe halt dann klar definiert hat, dann ist es halt auch für dich viel leichter im Endeffekt in der Themenfindung.

Du hast halt auch irgendwie einen Sprachstil, den du irgendwann entwickelst.

Du sprichst so ein bisschen wie deine Zielgruppe vielleicht auch und holst sie da halt sehr stark ab.

Funktioniert auch in einigen Branchen extrem gut.

Und dadurch entsteht natürlich eine bessere Bindung und Leute hören natürlich öfter deinen Podcast.

Und das ist dann auch am Ende des Tages eine super starke Grundlage, wenn du so eine Bindung aufbaust für Verkäufe zum Beispiel von Produkten.

Oder wenn wir jetzt nochmal als Fazit das Yoga-Studio nehmen, genau, dann kannst du dadurch natürlich dann ordentlich Buchungen organisieren durch einen geilen, strukturierten, guten Podcast, der exakt die richtige Zielgruppe anspricht.

Also eine Zielgruppe immer schön im Hinterkopf haben, ein bisschen Zeit nehmen vielleicht bei der Definition davon.

Hast du noch einen Punkt?

Ich überlege gerade, ich überlege gerade, ob es noch irgendwie.

Nee, ich würde sagen, man muss da auch ein bisschen, das ist vielleicht auch ein guter Abschluss nochmal, man darf auch ein bisschen mutig sein und das gerne eingrenzen und lieber die Richtigen treffen.

Und das sind dann auch Menschen, die wirklich Bock auf deine Thematik haben, als es zu breit zu machen.

Nur weil man denkt irgendwie, das ist ja auch so ein Klassiker, ich kenne es auch von allen möglichen Business-Entscheidungen, man denkt, ja, aber ich will doch viel mehr Leute erreichen, es interessiert viel mehr.

Nein.

Mach es lieber für eine ganz kleine, klare Zielgruppe und du wirst vor allen Dingen langfristig damit viel, viel besser fahren.

Alright.

Dann würde ich sagen, danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

Ciao.

Sehr stark, dass du bis hierhin dran geblieben bist.

Wir hoffen, dass du einiges mitnehmen konntest.

Und damit wir das ganze Projekt auch weiter durchziehen können, freuen wir uns über dein Abo und wenn du magst, hinterlass uns auch gerne Bewertungen.

Also bleib gespannt auf die nächste Folge.

Wir hören uns.

Deine Podcast Creator.

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